Du stehst vor dem Kauf eines neuen Netzwerkspeichers (NAS) und stellst dir die Frage: Worauf soll ich mein Geld wirklich setzen? Aktuell läuft der NAS-Markt auf eine fundamentale Grundsatzentscheidung hinaus: Möchtest du für dein sauer verdientes Geld modernste, pfeilschnelle Hardware – oder eine Software, die sich seit über 20 Jahren als Fels in der Brandung bewährt hat?
Wer keine Lust auf unzuverlässige Basteleien hat, sucht schlichtweg maximale Sicherheit für jahrelang gesammelte Daten, Familienfotos und wichtige Dokumente. Auf der einen Seite steht Synology – der unangefochtene König der ausgereiften Software, der hardwareseitig jedoch zunehmend konservativ agiert. Auf der anderen Seite fordert UGREEN den Platzhirschen mit brachialer Hardware-Power und moderner Ausstattung heraus.
In diesem Beitrag zerlegen wir beide Ökosysteme faktenbasiert in ihre Einzelteile und klären im Detail, welches System deine Investition wirklich wert ist.
Hardware-Duell: Synology lässt uns verhungern, UGREEN zieht alle Register
Fangen wir mit dem an, was man anfassen kann – und hier muss man im Jahr 2026 extrem ehrlich sein: Während Synology bei der Hardware-Modernisierung seit Jahren nur das Nötigste bietet, zieht Herausforderer UGREEN auf dem Gebiet alle Register.
1. Netzwerk-Schnittstellen: Der Flaschenhals im Heimnetz

- Synology: Selbst in der populären Plus-Serie (wie der DS224+ oder DS923+) gehören einfache 1-GbE-LAN-Ports nach wie vor zum Standard. Wer schnellere Netzwerkanbindungen (10-GbE) nutzen möchte, muss bei entsprechenden Modellen zu teuren, proprietären Synology-PCIe-Erweiterungskarten greifen – bei vielen kleineren Modellen fehlt diese Option gänzlich.
- UGREEN: UGREEN verbaut bereits in der Mittelklasse durchgehend 2,5-GbE-Ports. Bei den High-End-Modellen (wie der iDX6011 Pro oder NASync-6800-Serie) gehören zwei 10-GbE-Ethernet-Anschlüsse sowie Thunderbolt 4 und OCuLink bereits ab Werk zur Standardausstattung.
2. Prozessor & Arbeitsspeicher: Veraltete Standards vs. Neueste Generation

- Synology: In den gängigen Konsumenten- und KMU-Modellen setzt Synology nach wie vor auf ältere Dual-Core-CPUs (wie Intel Celeron J4125) oder spartanische AMD-Ryzen-Prozessoren (z. B. Embedded R1600) ohne integrierte Grafikeinheit (iGPU), was Transcoding-Aufgaben erschwert. Beim RAM vertraut Synology primär auf DDR4-Arbeitsspeicher (teils verlötet) mit moderaten Kapazitäten ab Werk (oft nur 2 GB bis 4 GB).
- UGREEN: UGREEN setzt voll auf aktuelle Prozessor-Architekturen. Verbaut werden moderne Intel-N-Prozessoren (N100), Intel Core-i5/i7-Prozessoren der neueren Generationen bis hin zu Intel Core Ultra Chips mit integrierter NPU (Intel AI Boost) für KI-Aufgaben. Kombiniert wird dies mit modernem DDR5-Arbeitsspeicher (oft bis zu 64 GB aufrüstbar) und schnellen NVMe-M.2-SSD-Steckplätzen als vollwertige Speicherpools – nicht nur als Cache.
3. Speicherverwaltung: Volle Flexibilität vs. Whitelist-Zwang
Ein enormer Unterschied zeigt sich bei der Handhabung von M.2-NVMe-SSDs:
- Synology (Restriktiv & Eigenmarken-Fokus): In den meisten Plus-Modellen können NVMe-SSDs ab Werk ausschließlich als SSD-Cache, nicht als regulärer Speicherplatz für Dateien oder Apps genutzt werden. Möchte man NVMe-SSDs als sauberes, schnelles Speicher-Volume (Storage Pool) nutzen, setzt Synology bei neueren Systemen meist die hauseigenen – und im Vergleich sehr teuren – Synology-SSDs voraus. M.2-SSDs von Drittherstellern (wie Samsung oder Western Digital) werden offiziell oft ausgesperrt oder erfordern inoffizielle Skripte über die Konsole.
- UGREEN (Maximale Freiheit): UGREEN macht hier keinerlei Vorgaben. Sämtliche verbauten M.2-NVMe-Slots können sofort als vollwertiger, primärer Speicherpool mit Btrfs- oder EXT4-Dateisystem genutzt werden. Egal welcher Hersteller: Einbauen, Volume erstellen und beispielsweise Docker-Container oder Fotodatenbanken direkt auf dem lautlosen, extrem schnellen Flash-Speicher betreiben.
Fazit zum Hardware-Vergleich: Synology verfolgt eine strikte Evolution statt Revolution: Die Hardware wird oft knapp auf die Anforderungen des hauseigenen Betriebssystems DSM bemessen, was minimale Energieverbräuche, aber wenig Leistungsreserven bedeutet. UGREEN geht den umgekehrten Weg und bietet reine Power-Hardware, die bei Virtualisierung (Docker/VMs), schnellen Netzwerktransfers und KI-Indizierungen Kreise um vergleichbare Synology-Modelle zieht.
Die Hardware-Klassen im direkten Vergleich
Die NAS-Geräteklassen im direkten Vergleich
Um den Leistungsunterschied transparent zu machen, habe ich die wichtigsten NAS-Modelle beider Hersteller in fünf Leistungsklassen unterteilt:

Die Modelle im Detail: Welches Gerät passt zu dir?
Damit du genau das passende Modell für dein Budget findest, schauen wir uns die einzelnen Klassen im Detail an:
1. Einstiegssegment: Synology DS223 vs. UGREEN DH2300
Schauen wir uns die Einsteiger-Klasse für einfache Backups, Fotosammlungen und Medienspeicher im Detail an. Hier treten zwei 2-Bay-Systeme gegeneinander an, die vielleicht ähnlich wirken, sich unter der Haube aber spürbar unterscheiden:
Die technischen Fakten im Überblick
- Prozessor & KI-Power: Synology setzt bei der DS223 auf den Realtek RTD1619B Quad-Core-Prozessor (1,7 GHz). UGREEN verbaut im DH2300 den Rockchip RK3576 Octa-Core-Chip (8 Kerne) und spendiert dem Gerät eine integrierte NPU (KI-Beschleuniger) mit 6 TOPS, die z. B. bei der automatischen Sortierung von Urlaubsfotos unterstützt.
- Arbeitsspeicher: Während Synology die DS223 mit fest verbauten 2 GB DDR4-RAM ausliefert, bietet UGREEN beim DH2300 bereits 4 GB LPDDR4X-RAM. Beide Systeme lassen sich arbeitsspeicherseitig nicht aufrüsten.
- Anschlüsse & Schnittstellen:
- Netzwerk: Beide Geräte bieten solide Standard-Kost – jeweils einen klassischen 1-GBit/s-LAN-Port.
- USB & Monitor: Synology bietet 3× USB-A-Anschlüsse (USB 3.2 Gen 1) und eine praktische USB-Kopie-Taste an der Front. UGREEN setzt auf 2× USB-A, 1× USB-C und verbaut zusätzlich einen HDMI-Ausgang (4K @ 60Hz) zur direkten Bildausgabe am TV oder Monitor – ein Feature, das der DS223 komplett fehlt.
Fazit zum Einstiegs-Duell
Greif zum UGREEN DH2300, wenn: Du für dein Geld die stärkere Hardware suchst. Doppelter Arbeitsspeicher (4 GB RAM), ein 8-Kern-Prozessor mit KI-NPU und der direkte HDMI-Ausgang bieten dir spürbar mehr Leistungsreserven im Alltagsbetrieb.
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UGREEN NASync DH2300
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Greif zur Synology DS223, wenn: Du dir um die Hardware keine Gedanken machen willst und in erster Linie ein absolut ausgereiftes, geschmeidiges Ökosystem suchst. Mit DSM greifst du auf bewährte Tools wie Synology Photos, Drive oder Hyper Backup zurück, die extrem leicht einzurichten sind und seit Jahren ohne Kinderkrankheiten laufen.
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Synology DiskStation DS223
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2. Mittelklasse: Synology DS225+ vs. UGREEN DXP2800
In der Mittelklasse suchen Heimanwender und kleine Home-Offices nach flexiblen Allroundern für Fotoverwaltung, 4K-Streaming und schnelle Datensicherungen. Hier trifft die bewährte Plus-Serie von Synology auf die moderne DXP-Serie von UGREEN:
Die technischen Fakten im Überblick
- Prozessor & Performance: Synology setzt bei der DS225+ auf den bewährten Intel Celeron J4125 (4 Kerne, bis zu 2,7 GHz). UGREEN liefert das DXP2800 mit dem moderneren Intel N100 Prozessor aus, der mit bis zu 3,4 GHz taktet und spürbar mehr Leistungsreserven für Transcoding und Apps mitbringt.
- Arbeitsspeicher & M.2-SSDs:
- Das UGREEN DXP2800 glänzt ab Werk mit 8 GB schnellem DDR5-RAM (erweiterbar auf 16 GB) und bietet zwei M.2 NVMe SSD-Slots, die flexibel für SSD-Cache oder als eigenständiges Speicher-Volume genutzt werden können.
- Synology stattet die DS225+ standardmäßig mit 2 GB DDR4-RAM aus (erweiterbar über einen Slot auf max. 6 GB) und verzichtet in dieser Klasse auf M.2-Slots.
- Netzwerk & Anschlüsse:
- Netzwerk: Synology punktet mit Dual-LAN – einem 2,5-GBit/s-Port und einem zusätzlichen 1-GBit/s-Port (ideal für Ausfallsicherheit oder Link-Aggregation). UGREEN bietet einen einzelnen 2,5-GBit/s-Port.
- Schnittstellen: UGREEN integriert blitzschnelle USB 3.2 Gen 2 Anschlüsse (10 GBit/s) in Typ-A und Typ-C, einen HDMI-Ausgang (4K @ 60Hz) sowie einen praktischen SD-Kartenleser. Synology beschränkt sich auf zwei klassische USB-A-Ports (5 GBit/s) ohne Monitor- oder SD-Option.
Fazit zum Mittelklasse-Duell
Greif zum UGREEN DXP2800, wenn: Du maximale Hardware-Power fürs Geld suchst. Der moderne Intel N100 Chip, 8 GB DDR5-Arbeitsspeicher, zwei M.2 NVMe-Steckplätze und der HDMI-Ausgang machen das Gerät zur perfekten Basis für flüssiges 4K-Plex-Transcoding, Virtualisierung und schnelle Datentransfers.
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UGREEN NASync DXP2800
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Greif zur Synology DS225+, wenn: Du Ausfallsicherheit im Netzwerk durch zwei Ethernet-Ports suchst und das absolut reibungslose Synology-Ökosystem (DSM) bevorzugst. Software-Lösungen wie Synology Drive, Photos oder Active Backup laufen hier ohne jeglichen Konfigurationsaufwand direkt „out of the box“.
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Synology DiskStation DS225+
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3. Performance-Klasse: Synology DS925+ vs. UGREEN DXP4800 GT
In der Performance-Klasse suchen ambitionierte Anwender, Content Creator und kleine Teams nach schnellen Datenübertragungen, M.2-SSD-Optionen und genug Rechenleistung für Container und Multi-Tasking. Schauen wir uns den direkten Vergleich der beiden 4-Bay-NAS-Systeme an:
Die wesentlichen Unterschiede im Detail
- Prozessor & RAM-Ausbau:
- CPU: Beide setzen auf AMD Ryzen 4-Kern-Prozessoren. UGREEN verbaut mit dem Ryzen Embedded R2514 jedoch die wesentlich höher taktende Variante (bis zu 3,7 GHz) im Vergleich zum Ryzen V1500B von Synology (2,2 GHz).
- RAM & U.2-Support: UGREEN liefert das DXP4800 GT ab Werk mit 8 GB RAM aus, der sich auf bis zu 64 GB erweitern lässt. Synology startet mit 4 GB ECC-RAM und unterstützt maximal 32 GB. Ein Alleinstellungsmerkmal von UGREEN: Die ersten beiden SATA-Schächte unterstützen bei Bedarf auch schnelle U.2 NVMe SSDs.
- Netzwerk & Schnittstellen:
- Netzwerkspeed: Synology rüstet die DS925+ ab Werk mit zwei zeitgemäßen 2,5-GBit/s-LAN-Ports aus. UGREEN geht noch einen Schritt weiter und integriert zwei native 10-Gigabit-Ethernet-Ports.
- Peripherie: UGREEN verbaut schnellere USB-Schnittstellen (10 GBit/s inklusive USB-C) sowie einen SD 3.0 Kartenleser an der Front und einen HDMI-Ausgang (4K @ 60Hz) an der Rückseite. Synology beschränkt sich auf zwei klassische USB-A-Ports (5 GBit/s).
- Erweiterbarkeit vs. Ökosystem:
- Erweiterungsgehäuse: Die Synology DS925+ bietet einen eSATA/Expansion-Port, über den mit der DX525 Erweiterungseinheit bis zu 5 zusätzliche Festplatten (insgesamt 9 Laufwerke) angeschlossen werden können. UGREEN verzichtet auf einen solchen Expansionsport.
- Software-Fokus: Synology glänzt mit dem vollumfänglichen DiskStation Manager (DSM), lizenzfreien Backup-Suiten (Active Backup for Business) und schnellem Cloud-Sync. UGREEN bietet mit UGOS Pro eine performante Basis für Docker, Virtualisierung und Medienserver, verlangt bei IT-Management-Tools aber mehr Eigeninitiative.
Fazit zum Performance-Duell
Greif zum UGREEN DXP4800 GT, wenn: Du maximale Übertragungsgeschwindigkeiten im Netzwerk (2× 10 GBit/s) für z. B. direkten 4K/8K-Videoschnitt brauchst, RAM-Hungrige Docker-Container oder VMs nutzt (bis zu 64 GB RAM) und Wert auf moderne Anschlüsse wie HDMI, USB-C und SD-Kartenleser legst.
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UGREEN NASync DXP4800 GT
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Greif zur Synology DS925+, wenn: Du ein zukunftssicheres 4-Bay-System mit ausgereifter Software (DSM) suchst, das du bei wachsendem Speicherbedarf über eine DX525-Einheit flexibel auf bis zu 9 Laufwerke erweitern kannst. Zudem schützt der vorinstallierte ECC-Arbeitsspeicher deine Daten ab Werk vor schleichenden Bit-Fehlern.
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Synology DiskStation DS925+
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4. PowerUser-Klasse: Synology DS1825+ vs. UGREEN DXP8800 Plus
Für Power-User, kleine Studios und anspruchsvolle Heimnetzwerke reichen einfache 2- oder 4-Bay-Systeme oft nicht mehr aus. Wenn es um große Speicherkapazitäten, direkte Video-Cuts und massive Datenmengen geht, schlägt die Stunde der 8-Bay-Giganten:
Die technischen Fakten im Überblick
- Prozessor & Grafikleistung:
- UGREEN DXP8800 Plus: Treibt das System mit einem Intel Core i5-1235U Prozessor der 12. Generation an (10 Kerne / 12 Threads) und bringt eine integrierte Intel-Grafikeinheit für müheloses Hardware-Transcoding in Plex oder Jellyfin mit.
- Synology DS1825+: Baut auf den AMD Ryzen Embedded V1500B (4 Kerne, 2,2 GHz) ohne integrierte Grafikeinheit.
- Arbeitsspeicher & Systemlaufwerk:
- UGREEN verbaut ab Werk 8 GB schnellen DDR5-RAM (erweiterbar auf bis zu 64 GB) und installiert das Betriebssystem auf einer separaten, internen 128 GB SSD.
- Synology liefert die DS1825+ mit 8 GB DDR4 ECC-RAM aus (erweiterbar auf max. 32 GB), der vor schleichenden Datenfehlern schützt.
- Netzwerk & Thunderbolt:
- Highspeed-LAN: UGREEN integriert zwei native 10-Gigabit-Ethernet-Ports ab Werk. Synology setzt standardmäßig auf zwei 2,5-Gigabit-Ports, lässt sich via PCIe-Slot aber optional mit 10GbE- oder 25GbE-Karten aufrüsten.
- Konnektivität: Das DXP8800 Plus hat zwei Thunderbolt 4 Anschlüsse (USB-C mit bis zu 40 GBit/s), einen HDMI-Ausgang (8K-Support) sowie einen blitzschnellen SD 4.0 Kartenleser an Bord. Synology beschränkt sich auf drei klassische USB 3.2 Gen 1 Ports (5 GBit/s).
Fazit zum PowerUser-Duell
Greif zum UGREEN DXP8800 Plus, wenn: Du absolute Hardware-Power mit Dual 10GbE, Thunderbolt 4 und starkem Core i5-Prozessor suchst. Es eignet sich perfekt für Kreative, die große Videodateien direkt vom NAS schneiden, performante virtuelle Maschinen betreiben oder extrem schnelle Übertragungen verlangen.
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UGREEN NASync DXP8800 Plus
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Greif zur Synology DS1825+, wenn: Du ein absolut stabiles 8-Bay-Datengrab für dein Unternehmen oder Home-Office suchst. Mit Synology DSM nutzt du schlüsselfertige Business-Lösungen wie Active Backup for Business, profitierst von fehlerkorrigierendem ECC-Arbeitsspeicher und kannst den Speicherplatz bei Bedarf über Synology-Erweiterungsgehäuse flexibel ausbauen.
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5. High-End- & KI-Segment: Synology DS1823xs+ vs. UGREEN iDX6011 Pro
An der absoluten Spitze des NAS-Marktes treffen zwei völlig unterschiedliche Philosophie-Welten aufeinander: Die etablierte Business-Workstation von Synology gegen die hochmoderne KI-Maschine von UGREEN.
Die technischen Fakten im Überblick
- Prozessor & KI-Power:
- UGREEN verbaut im iDX6011 Pro einen Intel Core Ultra 7 255H (16 Kerne, 22 Threads) samt integrierter NPU für die rein lokale Ausführung von KI-Modellen (LLMs) und Transkriptionen.
- Synology vertraut auf den industriell erprobten AMD Ryzen V1780B (4 Kerne, 8 Threads).
- Arbeitsspeicher:
- Das UGREEN iDX6011 Pro kommt serienmäßig mit extrem schnellen 64 GB LPDDR5x-RAM.
- Synology liefert die DS1823xs+ mit 8 GB DDR4 ECC-RAM aus (erweiterbar auf max. 32 GB), der vor Korruption schützt.
- Highspeed-Ports & Schnittstellen:
- Netzwerk: Synology bietet 1× 10-Gigabit-LAN + 2× 1-Gigabit-LAN. UGREEN stellt Dual-10GbE zur Verfügung (bis zu 20 Gbit/s via Aggregation).
- Anschlüsse: Das iDX6011 Pro ist mit zwei Thunderbolt-4-Ports (40 Gbit/s), HDMI 2.1, SD 4.0-Kartenleser und einer OCuLink-Schnittstelle für externe Grafikkarten (eGPUs) vollgepackt. Synology setzt auf klassische USB-3.2-Ports.
Fazit zum High-End-Duell
Greif zur Synology DS1823xs+, wenn: Du einen unerschütterlichen Datenspeicher für ein Unternehmen suchst, der mit 5 Jahren Garantie, ECC-Arbeitsspeicher und bis zu 18 Laufwerken (über DX517 Expansionen) auf lange Sicht maximale Ausfallsicherheit und schlüsselfertige Business-Services garantiert.
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Synology DiskStation DS1823xs+
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Greif zum UGREEN AI NAS iDX6011 Pro, wenn: Du das absolute Maximum an moderner Hardware-Leistung suchst. Egal ob lokales Hosting von KI-Sprachmodellen, direkter 8K-Videoschnitt über Thunderbolt 4 oder massive Virtualisierung mit 64 GB RAM – UGREEN bietet hier ein Hardware-Paket, das klassische NAS-Systeme weit hinter sich lässt.
➡️Mehr Details zum UGREEN AI NAS findest du hier: UGREEN AI NAS iDX6011 Pro im Test: Das ultimative KI-Leistungsmonster für dein Zuhause?
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👉 Direkt auf UGREEN oder auf Amazon bestellen! ⚠️ Leider ist die UGREEN AI NAS Serie aktuell (07/2026) nicht bestellbar. Sobald sich das ändert, stelle ich die Links hier zur Verfügung.

UGREEN AI NAS iDX6011 Pro
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Software-Duell: DiskStation Manager (DSM) vs. UGOS Pro

Bei der Software schlägt das Pendel jedoch brutal zurück. Synologys Betriebssystem DSM (DiskStation Manager) ist und bleibt das absolute Nonplusultra im NAS-Segment. Es läuft seit über 20 Jahren unerschütterlich stabil.
Synology: Die unschlagbare Software-Suite
Synology Drive: Die private Cloud ohne Abogebühren

Drive ist das Herzstück für modernes Arbeiten im Synology-Ökosystem – die eigene, datenschutzkonforme Alternative zu Google Drive, OneDrive oder Dropbox.
- On-Demand Sync: Dateien belegen auf PC oder Mac erst dann Speicherplatz, wenn du sie öffnest. Vorher werden sie platzsparend als Platzhalter angezeigt.
- Versionierung & Ransomware-Schutz: Ältere Dateiversionen werden automatisch gesichert. Bei versehentlichem Löschen oder Verschlüsselungs-Trojanern stellst du Dateien per Klick wieder her.
- Echtzeit-Zusammenarbeit: In Kombination mit Synology Office bearbeitest du Dokumente und Tabellen gemeinsam im Team direkt im Browser.
- Sichere Freigaben: Dateien lassen sich per Link mit Passwort, Ablaufdatum und Lese-/Schreibrechten für Externe freigeben.
Der Vorteil für Einsteiger: Im Gegensatz zu Active Backup oder Virtualisierung ist Synology Drive auf allen NAS-Modellen verfügbar – von der günstigen J-Serie bis zum Enterprise-Server.
Synology Photos: Automatische Sicherung & Intelligente Organisation

Photos vereint die Verwaltung persönlicher Bildersammlungen mit den Freigabe- und Sicherungsfunktionen einer privaten Cloud – als lizenzfreie Alternative zu Google Fotos oder Apple Fotos.
- Automatische Smartphone-Sicherung: Fotos und Videos werden im Hintergrund vom Smartphone (iOS/Android) direkt auf das heimische NAS gesichert.
- Intelligente Alben: Bilder werden automatisch nach Aufnahmedatum, Ort (Geotagging), Tags und Dateitypen strukturiert.
- Privatsphäre & Freigaben: Fotos können in privaten Ordnern oder in einem Freigegebenen Bereich (für Familien/Teams) verwaltet werden. Links lassen sich mit Passwort und Ablaufdatum versehen.
- Sicherer Zugriff: Flüssige Wiedergabe und Betrachtung über die App oder den Webbrowser – inklusive Unterstützung für gängige RAW-Formate und Video-Transkodierung.
⚠️ Wichtige Hardware-Einschränkung bei KI-Funktionen: Die Grundfunktionen von Synology Photos laufen auf allen Synology-Modellen. Die KI-basierte Gesichtserkennung und Motiverkennung setzt jedoch eine leistungsfähige CPU (x86-Prozessor) voraus. Auf ARM-basierten Einsteiger-Geräten (z. B. J-Serie, DS124, DS223) ist die KI-Erkennung gar nicht oder nur stark eingeschränkt verfügbar.
Synology Hyper Backup: Das Schweizer Taschenmesser für Datensicherung

Hyper Backup ist die zentrale Backup-Lösung in Synology DSM, um die Daten deines NAS nach dem 3-2-1-Prinzip (3 Kopien, 2 Medien, 1 externes Ziel) automatisiert und verschlüsselt auf externe Medien oder Cloud-Dienste zu sichern.
- Flexible Sicherungsziele: Sichert Ordner, LUNs, Systemkonfigurationen, ausgewählte Software-Pakete oder das gesamte System wahlweise auf externe USB-Festplatten, ein zweites Synology-NAS, rsync-Server oder Cloud-Speicher (wie Synology C2, Google Drive, Dropbox oder S3-kompatible Anbieter).
- Speichereffizient: Nutzt inkrementelle Datensicherung sowie Deduplizierung (auf Datei- und Block-Ebene) und Datenkomprimierung. Dadurch werden nur veränderte Datenblöcke übertragen und doppelte Dateien vermieden.
- Versionierung & Smart Recycle: Speichert bis zu 65.535 Backup-Versionen. Über Smart Recycle oder benutzerdefinierte Regeln werden alte Versionen automatisch gelöscht, um Speicherplatz zu sparen.
- Militärtaugliche Sicherheit: Ermöglicht die clientseitige AES-256-Verschlüsselung sowie Übertragungsverschlüsselung. Selbst wenn das Backup-Ziel gehackt wird, bleiben die Daten ohne deinen Schlüssel unlesbar.
- Integritätsprüfung: Überprüft automatisch den Sicherungsindex und die Datenstrukturen auf Fehler, um sicherzustellen, dass sich das Backup im Notfall auch tatsächlich wiederherstellen lässt.
Der Vorteil für alle Modellklassen: Im Gegensatz zu Active Backup for Business ist Hyper Backup auf ausnahmslos jedem Synology NAS verfügbar – egal ob günstige J-Serie (ARM) oder leistungsstarkes Plus-/XS-Modell.
Synology MailPlus: Der zentrale Posteingang für alle deine E-Mail-Konten

Mit MailPlus musst du keinen eigenen komplexen E-Mail-Server betreiben. Es dient hervorragend als zentraler E-Mail-Hub, der Nachrichten von externen Anbietern (wie GMX, Gmail, Web.de oder eigenen Domains) per POP3-Abruf automatisch einsammelt, lokal auf dem NAS speichert und übersichtlich bündelt.
- Zentraler POP3-Abruf: Ruft Mails von beliebig vielen externen E-Mail-Konten automatisch ab und führt sie an einem Ort zusammen – perfekt für die zentrale Archivierung und Übersicht.
- Modernes Webmail & App: Übersichtlicher Zugriff über eine responsive Web-Oberfläche im Browser oder via Smartphone-App (iOS/Android).
- Durchsuchbares Mail-Archiv: Sämtliche Mails liegen physisch auf deinen eigenen Festplatten und lassen sich dank der integrierten Suchfunktion blitzschnell durchsuchen.
- Integrierter Spam- & Datenschutz: Bietet eigene Filterregeln und schützt die gesammelten Mails vor fremdem Zugriff.
⚠️ Wichtige Einschränkungen:
- Hardware-Bindung: Auch wenn du den E-Mail-Server nicht für den aktiven Versand nutzt, erfordert das Paket MailPlus Server (welches die POP3-Abruflogik im Hintergrund steuert) zwingend einen x86-Prozessor (Intel/AMD). Es steht erst ab der Plus-Serie aufwärts zur Verfügung.
- Lizenz-Modell: Im Lieferumfang der unterstützten Modelle sind 5 kostenlose Lizenzen enthalten (reicht für bis zu 5 Benutzeraccounts, wobei jeder Account mehrere externe POP3-Konten abrufen kann).
➡️Wie man den POP3 Abruf von externen eMail Konten in MailPlus einrichtet habe ich in diesem Beitrag beschrieben: Synology MailPlus einrichten: E-Mails per POP3 zentral auf der DiskStation sammeln
Synology Calendar: Dein datenschutzkonformer Team-Kalender

Synology Calendar ist die zentrale Termin- und Aufgabenverwaltung für Einzelpersonen und Teams – eine private Alternative zu Google Calendar oder Outlook Kalender.
- Volle Synchronisation (CalDAV): Termine und Aufgaben lassen sich dank CalDAV-Standard nahtlos mit allen gängigen Smartphones (iOS/Android) sowie Desktop-Programmen (z. B. Apple Calendar, Thunderbird, Outlook) synchronisieren.
- Teamwork & Freigaben: Kalender können für interne Gruppen freigegeben oder per schreibgeschütztem Web-Link öffentlich geteilt werden.
- Eingebaute Aufgabenliste (Tasks): Verwalte To-dos direkt im Kalender inklusive Fälligkeitsdatum und Erinnerungen.
- Nahtlose Ökosystem-Anbindung: Erhalte Benachrichtigungen über Synology Chat oder MailPlus und erstelle Termine direkt aus eingehenden E-Mails heraus.
Der Vorteil für alle Modellklassen: Im Gegensatz zu MailPlus ist Synology Calendar auf ausnahmslos allen Synology NAS-Systemen verfügbar – auch auf günstigen Einsteiger-Geräten der J- und Value-Serie.
➡️Die Einrichtung von Synology Calendar inklusive der Einrichtung im Android Kalender über DAVx kannst Du dir hier ansehen: Synology Calendar gemeinsam nutzen
Software-Falle bei Einsteiger-NAS: Diese Synology-Features gibt es erst ab der Mittelklasse
Wer sich für ein Synology-NAS entscheidet, tut dies meist wegen der genialen Software-Anwendungen. Aber Achtung: Einige der beliebtesten Synology-Programme laufen gar nicht oder nur stark eingeschränkt auf den günstigen Einsteiger-Geräten!
Synology knüpft erweiterte Funktionen strikt an zwei technische Voraussetzungen: einen x86-Prozessor (Intel/AMD) und das Btrfs-Dateisystem. Bei reinen ARM-basierten Einsteiger-Modellen (wie der J-Serie oder der DS124/DS223) bleibst du bei einigen Pro-Features außen vor:
Einzigartig bei Synology: Virtual Machine Manager (VMM) & Virtual DSM

Ein echter Joker im Synology-Ökosystem ist der Virtual Machine Manager (VMM). Damit betreibst du nicht nur virtuelle Maschinen mit Windows oder Linux, sondern kannst über Virtual DSM (vDSM) vollwertige, eigenständige Synology-Betriebssysteme auf ein und derselben Hardware virtualisieren:
- Perfekte Sandbox-Umgebung: Teste Updates, neue Pakete oder Docker-Container in einer isolierten vDSM-Instanz, ohne dein Hauptsystem zu gefährden.
- Strikte Datentrennung (Multi-Tenancy): Richte z. B. für Untermieter, Kunden oder separate Abteilungsgruppen ein eigenes virtuelles NAS ein – inklusive separater Rechte, Admin-Zugänge und Speicher-Kontingente.
- Echte Systemkonsolidierung (4-in-1-Server): Trenne kritische Dienste sauber voneinander. Auf meiner DS1825+ nutze ich das z. B., um neben dem physischen Master-Server auch Media-, File- und Homeserver in isolierten vDSM-Instanzen zu betreiben – Maximale Kontrolle ohne zusätzliche Hardware-Kosten.
- Notfall-Wiederherstellung (Disaster Recovery): Fällt im Büro ein Windows-Server aus, lässt sich dessen Backup über Active Backup for Business mit wenigen Klicks als virtuelle Maschine direkt auf dem Synology NAS starten.
➡️Wie ich meine Synology DiskStation als 4-in-1 Server aufgesetzt habe kannst du hier nachlesen: Das ultimative Synology Home Server Setup: Wie ich 4 Systeme in einem NAS betreibe!
UGREEN bietet zwar reichlich Hardware-Power für Virtualisierung, stellt jedoch ab Werk keine vergleichbar integrierte Hypervisor-Lösung für eigenständige Marken-Betriebssysteme bereit.
⚠️ Wichtiger Hinweis zur Hardware-Voraussetzung: Die Virtualisierungs-Features (VMM und vDSM) sind nicht in der Einstiegsklasse (z. B. DS124, DS223) verfügbar! Virtuelle Maschinen erfordern zwingend einen x86-Prozessor (Intel/AMD) sowie ausreichend Arbeitsspeicher (Synology vDSM erfordert NAS-Systeme mit mehr als 2 GB RAM). Wenn du auf Virtualisierung setzen willst, musst du bei Synology zwingend zur Mittelklasse (Plus-Serie) oder höher greifen, bei der du den Arbeitsspeicher flexibel erweitern kannst.
UGREEN UGOS Pro: Modern, aber gefühlt unvollständig und mit Kinderkrankheiten
Das UGOS Pro von UGREEN sieht zwar optisch sehr modern aus, kämpft aber mit fehlenden Features und gefühlt unfertigen Applikationen.
⚠️ Vorteil: Dank der standardisierten Intel-x86-Hardware und des UEFI-Bootloaders bietet UGREEN die Flexibilität, auch alternative Betriebssysteme wie TrueNAS oder Unraid zu installieren. Bei Synology-Geräten ist der Betrieb von herstellerfremden Betriebssystemen auf der Original-Hardware offiziell hingegen nicht vorgesehen.
UGREEN Sync & Backup: Der zentrale Motor für Datenübertragung

Die Anwendung Sync & Backup ist das zentrale Dienst-Paket in UGOS Pro, das sämtliche Synchronisierungs- und Sicherungsaufgaben zwischen PCs, Smartphones und anderen Systemen koordiniert und ausführt.
1. Kernfunktionen & Anwendungsbereiche
- Multi-Device-Synchronisation: Ermöglicht die zeitgesteuerte oder echtzeitnahe (Echtzeit-)Synchronisation von Ordnern zwischen Rechnern (Windows/macOS) und dem UGREEN NAS. Unterstützt wird sowohl die 1-Wege-Sync (Spiegelung) als auch die 2-Wege-Sync (bidirektionale Synchronisation).
- Backend-Motor für Mobile Apps: Dient als zwingend erforderliche Schnittstelle auf dem NAS, damit Funktionen wie der automatische Foto-Upload der mobilen UGREEN NAS App ausgeführt werden können.
- PC-Ordner-Backup: Erstellt inkrementelle Datensicherungen von definierten Ordnern oder Verzeichnissen deiner Endgeräte auf das NAS inklusive Versionierung.
- NAS-zu-NAS / Server-Sicherung: Sichert ausgewählte Daten des UGREEN NAS extern auf andere Server via rsync-Protokoll.
2. Wiederherstellung & Praxis-Handling
- Dateibasierte Wiederherstellung: Einzelne versehentlich gelöschte oder überschriebene Dateien lassen sich dank Versionierung unkompliziert über die Desktop-App oder die File Station wieder auf den PC zurückspielen.
- Unkomfortables Desaster-Recovery: Da die Sicherung rein datei- und ordnerbasiert arbeitet, erfordert ein kompletter PC-Crash viel Handarbeit: Das Betriebssystem und alle Programme müssen erst manuell neu installiert werden. Anschließend müssen die gesicherten Datenpfade Stück für Stück händisch vom NAS zurückgespielt werden.
⚠️ Wichtige Einschränkungen (Stand 07/2026 UGOS Pro):
- Kein Bare-Metal-Backup: Im Gegensatz zu Synologys Active Backup for Business bietet UGREEN aktuell keine Image-Sicherung kompletter Betriebssysteme. Ein Boot-Stick zur 1-Klick-Wiederherstellung des gesamten Rechners fehlt.
- Eingeschränkte Cloud- & Direct-USB-Ziele: Die NAS-Ausgangssicherung ist primär auf das rsync-Protokoll fokussiert. Native Sicherungen auf externe USB-Medien oder gängige Cloud-Hyperscaler (wie Amazon S3, Google Drive, Backblaze B2) sind im Vergleich zu Synologys Hyper Backup noch deutlich limitierter.
➡️Die Einrichtung und Funktionen der Sync & Backup Applikation habe ich in diesem Artikel beschrieben: Ugreen NAS einrichten: Sync & Backup perfekt im Griff
UGREEN Photos: KI-gestützte Fotocloud mit NPU-Power

UGREEN Photos ist die native Fotoverwaltungs-Lösung im Betriebssystem UGOS Pro. Sie dient als abofreie, private Cloud-Alternative zu Anbietern wie Google Fotos oder Apple Fotos und setzt stark auf die lokale Hardware-Beschleunigung des NAS.
1. Smartphone-Backup & System-Voraussetzung
- Mobile Foto-Sicherung: Automatischer Upload von Fotos und Videos im Hintergrund über die universelle UGREEN NAS App (iOS & Android).
- Architektur-Besonderheit (Sync & Backup Pflicht): Damit der mobile Foto-Upload vom Smartphone funktioniert, muss auf dem NAS zwingend das Paket Sync & Backup installiert und aktiv sein. Es dient im Hintergrund als zentraler Daten-Motor für die Übertragung.
- Dateitypen-Fokus: Während die mobile UGREEN-App Medieninhalte zuverlässig sichert, beschränkt sich das automatische Smartphone-Sync auf Fotos und Videos (ein nativer Zwei-Wege-Sync von beliebigen Dokumentenordnern wie bei Synology Drive ist mobil aktuell nicht integriert).
2. KI- & NPU-Funktionen (Hardware-beschleunigt)
UGREEN lagert die KI-Verarbeitung vollständig auf die lokale NAS-Hardware aus. Auf Modellen mit NPU (wie Intel AI Boost) profitiert die Anwendung von enormer Verarbeitungsgeschwindigkeit:
- Erweiterte Gesichtserkennung: Automatisches Gruppieren von Personen und Zuweisen von Namen.
- Semantische Suche: Bildersuche über natürliche Beschreibungen (z. B. „Kind im Schnee“ oder „Auto im Wald“), ohne manuelle Verschlagwortung.
- Texterkennung (OCR): Liest gedruckten oder handgeschriebenen Text in Fotos sowie Dokumentenscans aus und macht diesen über die globale Suche auffindbar.
- Motive & Haustiere: Automatisches Kategorisieren von Tieren, Objekten, Orten (via EXIF/Geotagging) und Speisen.
- Eigenes KI-Modell-Training: Benutzer können der lokalen KI eigene Objekte oder Haustiere durch Hochladen und Markieren von Referenzfotos anlernen.
3. Organisation & Rechteverwaltung
- Multi-User-Struktur: Jeder NAS-Benutzer verfügt über eine eigene, private Fotobibliothek.
- Freigaben: Erstellen von gemeinsamen Alben für andere lokale NAS-Benutzer oder Generieren von externen Teilen-Links (Sharing Links).
➡️Die Einrichtung und Funktionen der UGREEN Photos Applikation kannst du dir hier ansehen: Ugreen NAS Fotos sichern und verwalten
Software-Ökosystem im Vergleich: B2B-Produktivität vs. Docker-Flexibilität
Wer von einem Synology-NAS kommt, ist an das umfangreiche Paket-Zentrum gewohnt, das mit Apps wie Synology Drive, MailPlus, Calendar oder Note Station eine vollständige, abofreie Alternative zu Microsoft 365 oder Google Workspace bietet.
Wo steht UGREENs UGOS Pro im Vergleich?
- Synology (Das schlüsselfertige Büro): Synology liefert ein tief integriertes Software-Ökosystem ab Werk. Termine aus E-Mails landen mit einem Klick im Synology Calendar, Dokumente werden live im Browser via Synology Office im Team bearbeitet. Es erfordert keinerlei Konfigurationsaufwand.
- UGREEN (Medien & Cloud-Basis – Rest via Docker): UGREEN konzentriert seine nativen System-Apps auf die Kernaufgaben eines NAS: Datenverwaltung, Backup-Dienste, Mediencenter (Posterwand) und KI-Fotoverwaltung. Native Pendants zu MailPlus, Calendar oder einem kollaborativen Office-Paket fehlen in UGOS Pro aktuell vollständig.
Das Fazit für Produktivnutzer:
Wer ein NAS sucht, das als schlüsselfertiger Mail-, Kalender- und Office-Server dient, bekommt bei Synology das fertig installierte Rundum-Sorglos-Paket. Auf einem UGREEN NAS lassen sich diese Dienste dank der enormen Hardware-Power zwar problemlos betreiben – sie müssen jedoch eigenhändig über Docker-Container (wie Nextcloud, Mailcow oder Baïkal) aufgesetzt und gewartet werden.
Für IT-Admins & Business: Schweizer-Taschenmesser gegen Software-Wüste
Verlassen wir den Heimbereich und schauen in die professionelle IT-Infrastruktur von Unternehmen, wird die Kluft auf der Softwareseite noch gewaltiger. Während UGREEN im Heimnetz durch schiere Leistung glänzt, offenbart sich im Business-Segment, wie tief verwurzelt Synology im KMU-Umfeld verankert ist.
Synology DSM: Das schlüsselfertige Schweizer Taschenmesser für die IT

Synology deckt typische Anforderungen kleiner und mittelständischer Unternehmen ab Werk ab – ohne zusätzliche Lizenzkosten:
- Integrierte Benutzerverwaltung: Betrieb als lokaler Active Directory Domain Controller oder nahtlose Einbindung in bestehende LDAP- und Windows AD-Strukturen.
- Infrastruktur-Basics: Native Server-Pakete für DNS, DHCP, RADIUS und Syslog-Zentralisierung.
- Active Backup for Business (ABB): Zentrales, agentenloses Backup-Management für physische Windows/Linux-Server, PCs, virtuelle Maschinen (VMware & Hyper-V) sowie Microsoft 365 / Google Workspace – inklusive deduplizierter Bare-Metal-Wiederherstellung.
- Hochverfügbarkeit (SHA): Clustering zweier Synology-Systeme für unterbrechungsfreie Dienste (High Availability).
UGREEN UGOS Pro: Im Werkszustand eine administrative Wüste
Bei UGREEN herrscht im professionellen Administrationsbereich ab Werk weitgehend gähnende Leere. Zwar bietet UGOS Pro iSCSI/SAN-Management, Btrfs-Snapshots und grundlegende Freigaben – zentrale IT-Infrastrukturdienste sucht man jedoch vergeblich:

- Kein Domain Controller: Weder ein eigener Active Directory Controller noch native LDAP-Server-Dienste sind vorhanden.
- Keine Netzwerkdienste: Keine Onboard-Pakete für DNS-Server, DHCP-Verwaltung oder RADIUS-Authentifizierung.
- Kein zentrales Client-/Server-Backup: Keine native Lösung für automatisierte Bare-Metal-System-Backups von Firmen-PCs, VMs oder Cloud-Instanzen (M365).
Fazit für IT-Admins und den gewerblichen Einsatz:
Für Systemhäuser, IT-Administratoren und produktive Firmenumgebungen ist UGREEN im Werkszustand schlicht ungeeignet. Während Synology als schlüsselfertiger, lizenzkostenfreier Server-Ersatz dient, müsste man sich auf einem UGREEN-NAS sämtliche Business-Dienste extrem zeitaufwendig über Docker-Container (z. B. Samba AD, Pi-hole/Unbound für DNS, UrBackup) selbst zusammenbauen und auf eigenes Risiko warten.
Fazit & Kaufberatung: Welches NAS passt zu dir?
Am Ende liefert dieses Duell keinen pauschalen Sieger – wohl aber zwei Gewinner für völlig unterschiedliche Zielgruppen. Die Entscheidung hängt nicht vom Budget ab, sondern von deinen Prioritäten.
Greif zu Synology, wenn…
- Deine Zeit kostbar ist und du ein wartungsfreies, schlüsselfertiges „Set-and-Forget“-System suchst.
- Maximale Datensicherheit an erster Stelle steht und du auf ausgereifte, unschlagbare Backup-Tools wie Active Backup for Business oder Hyper Backup angewiesen bist.
- Du als Selbstständiger oder KMU eine verlässliche Infrastruktur mit Domain-Controller, Kalender, Mail-Hub und zentralem Client-Backup ohne Lizenzkosten suchst.
Kurz: Du zahlst einen Aufpreis bei der Hardware, kaufst dafür aber 20 Jahre ausgereifte Software-Erfahrung und absolute Seelenruhe.
➡️Eine Kaufberatung inklusive detaillierter Aufschlüsselung der einzelnen Modellserien für Synology DiskStation NAS Systeme findest du hier: Synology NAS Kaufberatung: Einsteiger oder Profi – Welches Modell passt zu dir?
Greif zu UGREEN, wenn…
- Du maximale Hardware-Power für dein Geld suchst und kein Interesse an veralteten 1GbE LAN-Ports hast.
- Deine Anwendungsfälle aus 4K-Videoschnitt via 10GbE/Thunderbolt, flüssigem Plex-Transcoding, gigantischen Bildarchiven oder exzessiver Virtualisierung (Docker/VMs) bestehen.
- Du bereit bist, fehlende native Apps (wie Mail oder Kalender) unkompliziert über Docker nachzurüsten oder ohnehin nur ein pfeilschnelles Datengrab brauchst.
Kurz: UGREEN bietet zukunftssichere High-End-Hardware zu Preisen, für die du bei Synology noch Einstiegstechnik bekommst.
📹 Das vollständige Video kannst du dir hier anschauen: 🔗Video
❗Gerne darfst du natürllich auch meinen YouTube Kanal ➡️ „Haus und Technik“ besuchen. Dort findest Du weitere spannende Inhalte. Ich würde mich freuen! 😊




